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Title: Aufbruch und Bruch in Herta Müllers Roman ‘Atemschaukel’
Authors: 蔡莫妮
Monika, Leipelt-Tsai
Contributors: 歐洲語文學系
Date: 2015-02
Issue Date: 2017-11-14 16:53:10 (UTC+8)
Abstract: Für die Literaturwissenschaft kommt der Krieg nicht zuletzt als Zäsur zur Sprache. Er zieht Erzählungen nach sich. Wie wird davon bei Herta Müller erzählt? Ihr Roman „Atemschaukel“ von 2009 handelt von dem, was die Folgen des Krieges bewirken, und zwar paradoxerweise bereits in Kriegszeiten. Noch bevor der Krieg eingestellt ist, setzen die Folgen des Krieges ein. Herta Müller entfaltet in poetischer Sprache das Schicksal eines jungen Mannes aus Siebenbürgen, der zu einer Zeit, als der Zweite Weltkrieg noch nicht beendet ist, in ein russisches Arbeitslager in der Ukraine deportiert wird. Um die Verdichtung der Sprache und ihre Symbolik in Bezug auf Gewalt aufzuzeigen, sollen in der folgenden Lektüre exemplarisch die Motivik von Aufbruch und Bruch aus dem ersten Kapitel von „Atemschaukel“ in einem konstellativen Verfahren intertextuell analysiert werden. Dabei soll nicht nur betrachtet werden, was gesagt wird, sondern auch die Art und Weise, wie und in welcher Form etwas gesagt wird. Durch close reading sollen Spuren von Referenz verfolgt werden und dabei das Performative im Leseprozess zur Sprache kommen.
Relation: “Herta Müller – Gegenwartsliteratur denken.”, 德國維爾茨堡大學
Data Type: conference
Appears in Collections:[歐洲語文學系] 會議論文

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